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Ist Gott in deinem täglichen Leben präsent?

Hebräer 12,15–18

Achtet darauf, dass keiner von euch an Gottes Gnade gleichgültig vorübergeht, damit sich das Böse nicht bei euch breitmacht und die ganze Gemeinde vergiftet. Keiner von euch soll ein sexuell unmoralisches Leben führen wie Esau, der Gott den Rücken gekehrt hatte. Für ein Linsengericht verschleuderte er das Vorrecht, als ältester Sohn das Erbe und den besonderen Segen seines Vaters zu erhalten. Später wollte er alles wieder rückgängig machen und flehte seinen Vater unter Tränen um diesen Segen an. Doch da war es zu spät. Ihr habt noch Größeres erlebt als damals die Israeliten. Der Berg Sinai, zu dem sie gekommen waren, war ein irdischer Berg. Sie sahen ihn im Feuer lodern, als Mose von Gott die Gebote erhielt. Dann wurde es finster wie in der Nacht, ein Sturm brach los,

 

Wie wir gesehen haben, ist die Gnade Gottes, seine Erlösung ein unendlich wertvollen Gut. Während Esau sein Erstgeburtsrecht für eine Mahlzeit verkaufte, verkaufen auch heutzutage viele Menschen ihre Erlösung für einige Privilegien im momentanen, bald endenden Leben. Deshalb ermahnt uns der Schreiber hier: Seid wachsam! Lasst keine bittere Wurzel unter euch stehen, lasst euren Körper nicht zur Unmoral verleiten, gebt euch keiner Zügellosigkeit hin! Denn der Genuss davon ist unecht und lässt nur eine noch grössere Leere zurück. Zudem stumpfen Sünden unser Gewissen ab und lassen uns nicht mehr erkennen, was Gott wirklich gefällt. Satan möchte unseren Blick verblenden, uns täuschen, so wie er es bereits bei Jesus versuchte: ‘Bete mich doch nur einmal an und ich werde dir das ganze Königreich der Erde schenken.’ Oder wie er Eva verführte: ‘Glaub mir doch, Gott hat bloss Angst, dass du gleich gross wirst wie er. Nimm doch einen Biss vom Apfel!’ Während Jesus Gottes Wort kannte und ihm dreimal mit Zitaten aus der Heiligen Schrift entgegnen konnte, weshalb er Satan nicht gehorchen darf, wurde Eva schwach. Sie liess sich verleiten. Deshalb ist es so wichtig, dass wir Gott und sein Wort kennen! Es hilft uns zu erkennen, was von Gott kommt und was nicht. Verkaufe deine wertvolle Zeit der Zweisamkeit mit Gott nicht für den Alltagsstress. Verpasse den täglichen Liebestank Gottes, der dich immer wieder neu füllen möchte, nicht für einen Filmabend. Gib Gott Zeit und gib ihm Raum in deinem Leben. Lass dich von ihm stärken und erfüllen. Ich möchte dir nicht verbieten, einen Film zu schauen. Ich möchte dich nicht unter Druck setzen, sodass du dir die Frage stellen müsstest: Wann hab ich dann genug Zeit mit Gott verbracht und kann mich wieder meinem Alltag zuwenden? Ich möchte dich einerseits vielmehr dazu einladen, den Film zusammen mit Jesus zu schauen und ihn in deinen Alltag mitzunehmen! Andererseits will ich dich ermutigen, die ungeteilte Zweisamkeit mit Gott zu suchen und bete, dass du immer mehr erkennen darfst, wie erfüllend und wohltuend die Zeit mit Gott ist und dich hungrig danach zu stimmen. Denn kein Linsengericht ist so schmackhaft wie Gottes Gegenwart.

Komm und küss mich, küss mich immer wieder!

Ich genieße deine Liebe mehr als den besten Wein.

Hohelied 1,2 (Hfa)