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3. NEUER ZWECK

Wusstest du, dass Gott dich auf seine Weise für einen neuen Zweck gerettet hat? Das ist wirklich wahr! Gott möchte, dass du nicht nur ein Anhänger seines Weges bist, sondern auch ein aktiver Jünger in seinen Reihen. Gott sucht nicht erwartungsvolle Gläubige, die passiv beobachten und warten, sondern vielmehr nützliche und produktive Soldaten, die zu seinen Armen und Füßen werden, um das fortzusetzen, was er durch seinen Sohn Jesus begonnen hat. Um also unsere neue neuen Zweck auf Gottes Weg zu verstehen, werden wir in dieser Lektion untersuchen, was Jesu Absicht war, als er mit uns hier auf der Erde wandelte. Und wir werden erfahren, dass Jesus auch uns gesandt hat, um jeden Tag das zu tun, was er tat, als er in diese Welt kam, und dass dies einen wahren Jünger von einem Nachfolger.

Jesus widmete sich den Werken, die sein Vater ihm aufgetragen hatte. Diese Werke sind das, was die Bibel das öffentliche Wirken Jesu nennt. Als Jesus das von seiner Kultur akzeptierte Alter erreicht hat um öffentliche Lehraufgaben wahrzunehmen, verliess er seine Heimat und begann, durch die Städte und Dörfer zu reisen, um den Menschen die große Liebe Gottes zu zeigen und sie zur Buße zu rufen. Er lehrte an jedem Ort, wo er hinging, wie man wirklich zu Gott zurückkommt, und diente ihnen in ihren Nöten mit der großen Macht Gottes. Auf diese Weise lehrte uns Jesus, was unsere Mission hier auf Erden ist. Das werden wir als nächstes studieren.


ENTWICKLUNG


Worin bestand das Wirken Jesu? Im Lukas-Evangelium 4. 18 und 19 sagte Jesus: Der Geist Gottes ist auf mir, weil er mich auserwählt und gesandt hat, den Armen eine gute Nachricht zu bringen, den Gefangenen die Freiheit zu verkünden, den Blinden das Augenlicht wiederzugeben, die Unterdrückten zu retten und allen zu verkünden, dass das Reich Gottes nahe ist. Dies ist die Zeit, die Gott gewählt hat, um uns das Heil zu schenken. Diese fünf Aktionen waren es, die das Leben Jesu während seines Dienstes hier auf der Erde bestimmten: Den Weg der Erlösung verkünden, die Unterdrückten befreien, die Kranken heilen, die Misshandelten befreien und die Verlorenen retten. Es ist ein unglaublicher Dienst und Jesus hat uns daran teilhaben lassen! In den Geschichten, die in den vier Evangelien des Neuen Testaments geschriebensind, lesen wir, dass Jesus sich ganz der Erfüllung dieser fünf Ziele widmete und sie zu seinem Dienst hier auf Erden machte, während er auf dem Weg zum Kreuz war.


Wie wurde der Dienst Jesu zu unserer Mission? Im Johannesevangelium 20,21 sehen wir, wie Jesus auf seine Jünger das projeziert, was bisher seine Sendung, sein Ziel und sein Amt war: Jesus begrüßte sie erneut auf dieselbe Weise und sagte zu ihnen: "Wie mich mein Vater gesandt hat, so sende ich euch.“ Jesus hat uns gesandt, dasselbe zu tun, wozu der Vater ihn gesandt hat. Er war unser Vorbild und Beispiel, damit, wenn er es tat, auch wir es tun würden! ZU VERKÜNDEN, ZU BEFREIEN, ZU HEILEN, UND ZU RETTEN.

Im Evangelium von Matthäus 28. 18-20 kam Jesus zu seinen Jüngern und sandte sie aus, hinzugehen und alle Völker zu Jüngern zu machen, sie im Glauben zu taufen und sie zu lehren, alles zu befolgen, was Jesus sie gelehrt hatte. Mit anderen Worten, durch die fünf Aktionen des Dienstes Jesu hatten sie nun die Mission, neue Jünger Jesu auf der ganzen Welt zu machen. So nennt die Bibel den Weltmissionsauftrag, den Jesus seiner Kirche hinterlassen hat. Was für eine große und wichtige Mission!


Was taten die ersten Jünger Jesu? In der Apostelgeschichte lesen wir viele Geschichten und Erfahrungen, die davon erzählen, wie die ersten Jünger genau das taten, was Jesus ihnen befohlen hatte. Nachdem Jesus nicht mehr bei ihnen war und sie die Kraft des Heiligen Geistes empfangen hatten, zogen sie mit großem Mut und Leidenschaft durch alle Straßen, Städte und Dörfer, um die Mission zu erfüllen, die der Sohn Gottes ihnen anvertraut hatte.


Warum wurden sie Christen genannt? Die Jünger identifizierten sich vollständig mit den Werken und Handlungen des Lebens Jesu; sie liebten einander so, wie er sie geliebt hatte. Sie taten die Werke, die sie den Sohn Gottes hatten tun sehen und sie lehrten, was sie aus dem Mund Jesu gelernt hatten. Aus diesem Grund wird in der biblischen Geschichte berichtet, dass, als die Menschen diese ersten Jünger zum ersten Mal das tun sahen, sie "Christen" nannte. Dies bedeutete, dass ihr Leben demjenigen, den alle Christus nannten, sehr ähnlich war.


Wie sind die ersten Kirchen entstanden? Diese mächtige Missionsbewegung der frühen Christen, von der in der Apostelgeschichte berichtet wird, ließ viele Kirchen entstehen, die sich über das alte Asien und Europa verstreuten. Durch die Überlieferung der Botschaft der Erlösung durch Jesus entstanden verscheidene Bücher, die wir heute die Bibel nennen. Gottes Plan, die Enden der Erde zu erreichen, bestand darin, dass jeder neue Jünger auf seinem Weg zu einem Multiplikator von Jesu Dienst und Mission werden sollte, damit Gottes verwandelnde, heilende und rettende Kraft jeden Winkel der Erde erreichen und jeden Menschen ohne Ausnahme retten konnte. Denn Gott sehnt sich danach, dass niemand verloren geht, sondern dass alle die Gelegenheit haben, von ihren bösen Wegen umzukehren. Da kommen wir ins Spiel! In der Einführung zu diesem Thema habe ich dir gesagt, dass Gott viele Arme, Füße und Münder braucht, um alle Menschen mit dem Evangelium der Erlösung zu erreichen. Wir können und dürfen uns nicht damit zufrieden geben, dass wir den Weg der Erlöung und die grosse Liebe Gottes erkannt haben. Neine! Es ist dringend notwendig, dass jeder Jünger Jesu zum Seelenfischer wird und sein Engagement für die große Mission annimmt, die der Sohn Gottes uns hinterlassen hat; Wir sollen hingehen und alle Völker der Erde zu Jüngern machen, damit alle Menschen an jedem Ort die Möglichkeit haben, Busse zu tun und den Weg des Heils zu betreten.


Ist es möglich, die Mission zu erfüllen, die Jesus uns hinterlassen hat? Diesegroße Aufgabe verlangt von jedem von uns, seinen Teil dazu beizutragen, damit wir gemeinsam und mit der Kraft des Heiligen Geistes das von Gott gewünschte Endergebnis erreichen können. Ein einzelner Jünger könnte Gottes Mission nicht allein erfüllen, aber gemeinsam können wir weiter wachsen, uns gegenseitig helfen und uns schneller und mit größeren Mitteln vermehren.


Was brauche ich dazu? All das Wissen, die Fähigkeiten, die Macht und die Ressourcen, die wir brauchen, um die Mission Jesu zu erfüllen, wurden uns bereits zur Verfügung gestellt. Wir müssen glauben, dass Gott es durch uns möglich machen kann und dass du und ich in Gottes Händen nützlich sind, um unseren Teil dazu beizutragen. Wir müssen weder jahrelange Vorbereitungen abwarten noch komplizierte Lernprozesse durchlaufen, um den Auftrag Jesu zu erfüllen. Man muss nur bereit sein, damitGott uns gebraucht (um zu verkünden, zu befreien, zu heilen, und zu retten). Betrachten wir nun die biblische Grundlage für alles, was wir bisher gesehen haben.


BIBLISCHE GRUNDLAGE


Die Mission im Vater

Jesaja 49, 6: Er spricht zu mir: »Du sollst nicht nur die zwölf Stämme Israels wieder zu einem Volk vereinigen und die Überlebenden zurückbringen. Dafür allein habe ich dich nicht in meinen Dienst genommen, das wäre zu wenig. Nein – ich habe dich zum Licht für alle Völker gemacht, damit du der ganzen Welt die Rettung bringst, die von mir kommt.

Johannes 3, 16-17: Denn Gott hat die Menschen so sehr geliebt, dass er seinen einzigen Sohn für sie hergab. Jeder, der an ihn glaubt, wird nicht zugrunde gehen, sondern das ewige Leben haben. Gott hat nämlich seinen Sohn nicht zu den Menschen gesandt, um über sie Gericht zu halten, sondern um sie zu retten.


Die Mission im Sohn

Philipper 2, 5-11: Nehmt euch Jesus Christus zum Vorbild: Obwohl er in jeder Hinsicht Gott gleich war, hielt er nicht selbstsüchtig daran fest, wie Gott zu sein. Nein, er verzichtete darauf und wurde einem Sklaven gleich: Er wurde wie jeder andere Mensch geboren und war in allem ein Mensch wie wir. Er erniedrigte sich selbst noch tiefer und war Gott gehorsam bis zum Tod, ja, bis zum schändlichen Tod am Kreuz. Darum hat ihn Gott erhöht und ihm den Namen gegeben, der über allen Namen steht. Vor Jesus müssen einmal alle auf die Knie fallen: alle im Himmel, auf der Erde und im Totenreich. Und jeder ohne Ausnahme wird zur Ehre Gottes, des Vaters, bekennen: Jesus Christus ist der Herr!

Matthäus 4, 19: Da forderte Jesus sie auf: Kommt, folgt mir nach! Ich werde euch zu Menschen machen, die andere für Gott gewinnen.


Mission im Heiligen Geist

Apg 1, 8: Aber ihr werdet den Heiligen Geist empfangen und durch seine Kraft meine Zeugen sein in Jerusalem und ganz Judäa, in Samarien und überall auf der Erde.

Apg. 2, 4: So wurden sie alle mit dem Heiligen Geist erfüllt und fingen an, in fremden Sprachen zu reden, jeder so, wie der Geist es ihm eingab.

Die Mission in den Jüngern

Lukas 10, 1-3: Danach wählte Jesus zweiundsiebzig weitere Jünger aus und schickte sie immer zu zweit in die Städte und Dörfer, die er später selbst aufsuchen wollte. Er sagte zu ihnen: Die Ernte ist groß, aber es gibt nur wenige Arbeiter. Darum bittet den Herrn, dass er noch mehr Arbeiter aussendet, die seine Ernte einbringen. Geht nun und denkt daran: Ich schicke euch wie Lämmer mitten unter die Wölfe.

Mark. 16, 15: Dann sagte er zu ihnen: Geht hinaus in die ganze Welt und verkündet allen Menschen die rettende Botschaft.


SCHLUSSFOLGERUNG


Es stimmt, dass der große Auftrag, den Jesus seiner Kirche hinterlassen hat, auf den ersten Blick ziemlich überwältigend und schwer zu erfüllen scheint. Aber lass mich an zwei Beispielen das Gegenteil zeigen. Jesus verglich seine Jünger in Matthäus 5,13 mit Salz: "Ihr seid das Salz der Erde.“ Hast du dich jemals gefragt, was Salz tun muss, um seinen Auftrag auf der Erde zu erfüllen? Es darf nur nicht sein Wesen verlieren. Das ist richtig! Es hat nichts Besonderes zu tun, sondern darf nur nicht verleugnen, wer es an jedem Ort und in jeder Situation ist. Wenn Salz lebt und sich wie Salz verhält, wird es seine Mission auf spontane und natürliche Weise erfüllen. Es kommt nicht darauf an, wie viel wir für Gott tun, sondern wie viel wir ihm erlauben, durch uns zu tun. Ein weiteres Beispiel, das mir in diesem Bereich gefällt, ist das eines Virus. Ein Virus ist ein viel kleinerer infektiöser Erreger als eine Bakterienzelle, aber wenn es durch die Luft oder die Haut in eine Wirtszelle eindringt, entführt es seine Enzyme und Wirtszellmaterialien, um mehr Kopien von sich selbst zu produzieren. Viren verursachen eine Vielzahl von Krankheiten bei Pflanzen und Tieren, darunter Aids, Masern, Pocken und Polio, die das Leben eines Menschen bis hin zum Tod vollständig beeinträchtigen können. Viele dieser Krankheiten haben sich in der Geschichte zu großen Pandemien entwickelt, wie z.B. die Pocken, die mehr als 300.000 Todesopfer forderten, bevor sie eingedämmt werden konnten.


Wie kann etwas so Kleines eine so große Wirkung haben? Das Virus hört nicht auf zu glauben, dass es sich zu einer weltweiten Pandemie entwickeln und als globale Sorge um die Zukunft der Menschheit in den Hauptnachrichten und Medien präsent sein will. Das Virus erlaubt es deinem Körper nur (??? Der Virus erlaubt es dem Körper, oder umgekehrt???), sich auf natürliche und normale Weise zu vermehren, ohne sich zu bemühen, ohne die Tatsache aufzugeben, dass es ein Virus ist. So einfach ist das! Wenn wir die Unterschiede zwischen diesen beiden Vergleichen (dem Salz und dem Virus) beibehalten, könnten wir sagen, dass wir mit dem Virus der Errettung infiziert und vom Heiligen Geist verwandelt worden sind. Jetzt müssen wir nur noch zulassen, dass diese verwandelnde Kraft auf sehr einfache und natürliche Weise durch uns fließt, um uns zu vermehren und eine übernatürliche Wirkung auf alle um uns herum zu erzeugen. So gesehen ist der Weltmissionsauftrag keine gigantische Herausforderung von großen Ausmaßen! Sie ist jetzt Teil dessen, wer wir sind und was wir jeden Tag in unserem Leben tun. Du und ich sind gerettet worden, um eine Welt in der Dunkelheit zu treffen, die von der schlimmsten Krankheit, die es geben kann (Sünde), gefangen gehalten wird und die ziellos auf ein katastrophales Ende zusteuert (ewige Verdammnis). Ob sich dies ändern wird, hängt davon ab, ob wir jetzt den Zweck verstehen können, zu dem Gott uns gerettet und uns seine große Liebe und Barmherzigkeit kundgetan hat. Wenn es dir jetzt schon möglich ist, nimm dir ein paar Minuten Zeit, um über Gottes Plan für dein Leben zu beten und zu meditieren, und bitte ihn, dir zu helfen, die Bedeutung der großen Mission zu verstehen.